Wiler Narren reisten nach Wangen
Von Lui Eigenmann, Wiler Nachrichten
In den Farben getrennt, in der Sache vereint: Eine grosse Delegation der Wiler Fastnächtler reiste am Montag zusammen nach Wangen im Allgäu.
Nach der Wiler Fastnacht ist noch lange nicht Schluss: Am Rosenmontag zog es Tüüfel, FGWler und viele weitere Nar- ren nach Wangen im Allgäu – inklusive Regen, Rathaus und richtig guter Stimmung.
Kaum war die eigentliche Fastnacht in Wil verklungen, stand für zahlreiche Narren bereits das nächste Highlight an: der erstmalige Ausflug nach Wangen im Allgäu. Pünktlich um 9 Uhr setzte sich der Wick-Car beim Bleicheplatz in Bewegung. Schon beim Einsteigen war klar: Diesen Rosenmontag wollte sich wirklich niemand entgehen lassen. Zwischen Tüüfeln und FGWlern entdeckte man auch Stadträte, Hofnarren, Politiker und illustre Gäste – fast wirkte es, als hätte ganz Wil närrischen Ausgang erhalten. Kaum rollte der Car, war die Stimmung auf Betriebstemperatur. Nicht zuletzt die bestens aufgelegten Tüüfel sorgten mit Gesangseinlagen dafür, dass die Fahrt wie im Flug verging. In Wangen angekommen, wurden die Vereinsvertreter feierlich zum Zunftmeisterempfang gebeten, während die übrigen Narren mit Ruedi Schär auf Entdeckungstour gingen. Kenntnisreich wusste er so manche Anekdote über die Stadt Wangen und ihre Verbindung zu Wil zu erzählen. Um Punkt 14 Uhr begann dann nicht nur der Umzug, sondern auch der Regen. Doch Petrus hatte die Rechnung ohne die Wiler gemacht: Mit Schirmen, Humor und viel guter Laune trotzten sie den Tropfen. Nach dem Umzug wurde in den Lokalen weitergefeiert, gelacht und angestossen. Spätabends brachte es ein FGW-Vertreter auf den Punkt: «Dass wir alle hier zusam- men so gefeiert haben, das ist etwas vom Schönsten, was ich an der Fast- nacht je erlebt habe.»